Montag, 15. Januar 2018

warum ich dich brauche

I have too many questions, and places to go
There are too many options, far too many unknowns
This is why I need you
Everyone talks now, but no one is right
There are too many armies, with no one to fight
This is why I need you

Cause you make the darkness less dark
You make the edges less sharp
You make the winter feel warmer
You make my weakness less weak
You make the bottom less deep
You make the waiting feel shorter
You make my crazy feel normal, every time
You are the who, love is the what, and this is the
why

There are too many problems, and no one who cares
There are so many roads, and they all need repairs
This is why I need you
There's not enough chocolate, there's too many chores
There are so many mountains, that I haven't explored
This is why I need you

Cause you make the darkness less dark
You make the edges less sharp
You make the winter feel warmer
You make my weakness less weak
You make the bottom less deep
You make the waiting feel shorter
You make my crazy feel normal, every time
You are the who, love is the what, and this is the
why
Jesse Ruben: This is why I need you
Schöner hätte ich das auch nicht sagen (erst recht singen) können!

Samstag, 13. Januar 2018

gibs nich!

Lese einen Text und stolpere förmlich über das Wort unwirsch. Wenn man das mehrmals hintereinander liest, hört es sich immer komischer an.
Außerdem, es ist eine Negativform! Was ist das Wort ohne sein un-? Wirsch? Und was ist wirsch?*
Dergleichen beschäftigen mich tagein, tagaus viele Fragen. Freunde von antiquiertem Sprachgut kennen das Adjektiv unflätig. Ist das Gegenstück flätig? Aber warum gibt es das Wort gar nicht?
Ach, du schöne deutsche Sprache mit all deinen Lücken, ein Häkeldeckchen ist nix gegen dich!

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* = nein, wirsch ist nicht die Kreuzung zwischen Wildschwein und Hirsch. Das müsste ein Nomen sein und wirsch ist -- zumindest bis zum Beweis des Gegenteils -- ein Adjektiv! Positiv und dennoch unglücklich, weil niemand es kennt.

Mittwoch, 10. Januar 2018

im dichtesten Schneetreiben an den Sommer gedacht

Als im Dezember so viel Schnee* gefallen war, dass man dachte, der restliche Winter kriegt keinen mehr ab, hatte ich beim Stapfen durch hohe Schneewehen auf einmal dieses Lied im Ohr.
Es ist eins meiner zeitlosen Lieblingslieder.

Und es könnte stundenlang … na ja, zumindest fünf Minuten noch so weiter gehen, es hat für mich das Gefühl von einer langen Autobahnfahrt im Sommer und du bist durchgeweicht und hast es satt, weißt aber, noch ne halbe Stunde und dann bist du da: da, wo die Kiefern orange-goldene Rinde haben im Licht des Sonnenuntergangs, wo das Meer sanfte kleine Wellen hat und am Horizont dieses fantastische tiefblaue ultramarin (ultramarin = über See) und dann hast du zwei Wochen, bist der Nixmus und der Wind wird dich tragen (Titel des Liedes)

* = so sah das aus!
umso erstaunlicher, dass ich plötzlich Sommergedanken hatte

Dienstag, 9. Januar 2018

Wohin mit der Leiche?

Ich habe mit der Wassersperre fürs Gewächshaus angefangen (die Gartensaison ist hiermit eröffnet!) und bin an manchen Stellen meiner Ausschachtung schon bis in 30 cm Tiefe gekommen.
vorne im Kübel werden die Steine gesammelt
Währenddessen habe ich über Leichen und Gräber nachgedacht. Ein Grab ist etwa 1,80 bis 2 Meter tief. Jeder Friedhofsgärtner kann froh über seinen Bagger sein. 1,80 ist sehr tief, vor allem wenn du es auf 1x2m Fläche ausheben musst! Und es ist nicht viel Platz in dem Loch zum Arbeiten, außerdem musst du die Erde ja auch irgendwie raus schaffen. Ach, was sag ich, Erde! Wahrscheinlich sind es hauptsächlich Steine!
Sollte ich jemals einen Krimi schreiben, in dem anfallende Leichen entsorgt werden müssen, werde ich sie nicht in Bergischer Erde vergraben lassen.
Sehr lächerlich finde ich es übrigens, wenn solche Leichen dann im Wald, womöglich mitten zwischen Fichten vergraben werden (weil es da so schön finster ist) -- die Fichte ist ein Flachwurzler! Ganzer Waldboden voller Wurzeln, wie willst du da mit nem Spaten durchkommen, zumeist ohne geeignetes Schuhwerk? Und dann auch noch tief genug, damit nicht das nächste Wildschwein alles wieder aufbuddelt?
Recherche ist die Hälfte der Arbeit bei so einem Krimi.

p.s.:
HackeSchüppe ist die Hälfte der Arbeit bei so einer Wassersperre. Der Rest findet im Kopf statt. Oder im nächsten Januar, wenn Versuch eins nicht geklappt hat :D

Samstag, 6. Januar 2018

mein Plan für 2018

ist, nicht mehr so viel zugleich zu tun.

Das fiel mir gerade auf, als ich bei laufendem Radio einen Text verfasste und dazu bei Wikipedia was recherchierte … und dabei einen Gedanken zu einer anderen Sache notierte.

Ich glaube, Multitasking ist das Gegenteil von Hingabe.