Mittwoch, 26. April 2017

Mittwoch der 26.April

Ich bin sozusagen Spezialist für Dinge, die man zugleich tun kann, aber hier habe ich sehr früh schon aufgegeben:
Zugleich das Pokalhalbfinale im BVB-Netradio hören und die Predigt schreiben -- unmöglich.
Um die 68. Minute rum war ich absichtlich in der Küche, wo ich das Radio nicht höre, damit endlich der Ausgleich fällt und der BVB wieder ins Spiel kommt, und es war genau wie bei der EM, der WM, der EM, der WM, und allen wichtigen Spielen davor. Wenn ich nicht da bin, fällt das entscheidende Tor. Und vier Minuten später noch eins. Der 3:2-Endstand.
Es ist wunderbar.
Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!
(Das heißt natürlich, die anderen fahren und ich bleib daheim -- so viel Aufregung ist nix für mich😉)

Dienstag, 25. April 2017

Sonntag der 30.April

Am kommenden Sonntag kannst du mich sehen.
Ich werd im Kultshock auf der Bühne stehen und eine Predigt halten.
Es ist glücklicherweise nicht meine erste und auch nicht die zweite, sondern nach drei "Auswärtsspielen" schon die sechste, aber ein bisschen nervös bin ich trotzdem jedes Mal noch.
Außerdem will ich dieses Mal etwas neues ausprobieren.
Wenn das alles so kommt, wie ich es mir vorstelle, wird es keine klassische Predigt geben mit einer Bibelstelle oder mehreren, an denen sich der Text orientiert (auch wenn das mit dem Kirchenjahr und den Tageslosungen eine wahnsinnig praktische Sache ist), mit Drei(-oder-mehr)-Punkte-Gliederung und rhetorischen Mitteln, wie ich sie im Predigerseminar gelernt habe, sondern eine Geschichte.
Christina hat es ja gerade noch gesagt: Geschichten sind es, die unser Leben reich machen. Geschichten erzählt zu bekommen und Geschichten selbst zu erzählen.
Es gibt Menschen, einige, die davon überzeugt sind, dass ich gut im Geschichtenerzählen bin.
Das ist bislang der erste Satz meines sonntäglichen Beitrags.
Ob er es bleiben wird -- du wirst es hören, wenn du kommst.
So oder so findest du mich s.G.w.u.i.l.* am Sonntag dem 30.4.2017 ab 10:50 oder geringfügig danach im Kultshock, Stockder Straße 142-148 in 42857 Remscheid-Hasten.

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*= so Gott will und ich lebe -- nach Jakobus 4,15

Sonntag, 23. April 2017

der große Vorteil von kleinen Temperaturen

Der große Vorteil von kleinen Temperaturen -- der einzige, möchte ich sagen, wenn es ums Gärtnern im Frühjahr geht -- ist der, dass ich mich jetzt in aller Gründlichkeit mit Mischkultur, Fruchtfolge und dem ganzen anderen theoretischen Kram befassen kann.
Dabei stelle ich immer mehr fest, wie laienhaft und unvollständig mein Gartenwissen ist. Und erst recht die mit hohem Anspruch zusammen getragenen Gartentipps in diesem Vorgarten. Hust!
Wenn du es wirklich fundiert haben willst, warte bitte noch ein paar Jahrzehnte.
Oder schau beim Biogärtner vorbei. Vielleicht treffen wir uns ja dort zwischen Raphanus sativus und Satureja hortensis.

Ach ja, das mit den kleinen Temperaturen hat natürlich noch einen anderen Vorteil. Ich kann ebenfalls in aller Gründlichkeit die Beete umgraben und in den Komposter schauen
eine von drei Kisten in unterschiedlichem Reifestadium
(und es natürlich nicht beim schauen belassen) und in Erfahrung bringen, warum ich darin keinen einzigen Regenwurm finde (es ist ihnen zu warm in so ner Kiste).
In einer der vergangenen Gartentheoriestunden hab ich auch gute Tipps bekommen, was man mit so einer Menge Moos machen kann.

Falls du einen zum Jammern suchst über die kleinen Temperaturen, such dir wen anderes, nicht mich.

Freitag, 21. April 2017

March for Science

Lies das selbst.
Klick.
Morgen ist EARTH DAY.
Wir haben nur eine.
Wir marschieren natürlich in Berlin/Potsdam,
aber auch in Bonn, Dresden, Espelkamp, Essen, Frankfurt/Rhein-Main, Freiburg, Göttingen, Greifswald, Hamburg, Heidelberg, Jena, Kassel, Kiel, Koblenz, Leipzig, München, Münster, Rostock, Stuttgart, Trier, Tübingen
… und auf Helgoland

Montag, 17. April 2017

Ostermontag 2017

Warum hast du eigentlich immer noch nur Erde in den Beeten?, werde ich gefragt.
Darum:
Unter der Tomatenhaube auf dem Küchenfensterbrett wird es dagegen langsam eng.
Braune Klammer: Zucchini (zweimal die grüne runde, viermal die gelbe)
Schwarze Klammer: Kürbis (einmal der orange Riese, einmal Hokkaido, einmal der blassgrüne Riese, dreimal der kleine handliche grüne, der gelagert orange wird)
Mal sehen, ob die Versuche fruchten, das Saatgut stammt schließlich aus dem alten Garten.
Hier ein Blick in meine ordentliche Samenbank
Neulich fand ich sie beim Aufräumen wieder.
Ich hatte es nach dem Garten-Ende nicht übers Herz gebracht, die ganzen Sämereien wegzuwerfen, auch wenn sich manch ein Kompost (oder Straßenrand) sicher über die Vielfalt gefreut hätte.
Es war ein unterhaltsamer Nachmittag, auch wenn ich mir hier und da mehr Information gewünscht hätte.
immerhin: eine präzise Orts- und Zeitangabe!
vermutlich, oder was anderes
Himmel -- was weiß ich denn, von welchem verbotenen Baum ich damals gepflückt habe?!