Dienstag, 8. Dezember 2009

Die Dosung von heute

kam wieder per Mail, es war die Volxbibellosung.
Manchmal steht da ein schauriger Kauderwelsch, aber heute ist es richtig hübsch.



Wir leben aber in einer anderen Dimension, wir haben einen Pass, auf dem unter der Rubrik "Nationalität" bei uns "Himmel" steht. Aus dieser Position erwarten wir unseren Helden, Jesus Christus, der uns gerettet hat!
(Philipper 3,20)


Jippieh!!

Montag, 7. Dezember 2009

Frau von der Leyens Krippenplätze

Wer hat nicht schon mal davon geträumt, ein geniales Patentrezept zu entwickeln?
Mit einem Fingerschnippen die mühsamen Maßgaben der Politik umzusetzen und dann der von allen gefeierte Experte zu sein?
(Und dann reich und berühmt zu werden bzw. es hinterher zu sein und dann nicht mehr auf jeden Euro [jede Franke] einzeln achten zu müssen?)

Frau von der Leyen hat sich mit den geforderten Krippenplätzen für Unterdreijährige einen Namen gemacht. Sie hat ihn immer noch, aber sie hat das Ressort gewechselt. Jetzt darf sich Frau Köhler um die windeltragenden Neubürger kümmern. Das hat jedoch nichts daran geändert, dass die vielen Krippenplätze nach wie vor nicht vorhanden sind.

Ha, aber ich.
Dr. Juppi weiß Bescheid!
Hier zeig ich dir in dreizehn einfachen Schritten den Weg zum eigenen Krippenplatz.

...und fertig.
ach ja, und hier noch der Weg zum 7. Türchen.

Sonntag, 6. Dezember 2009

Lennep leuchtet


Lennep.
Da wo es schön ist.
Da, wo ich eigentlich wohnen wollte, mitten zwischen Fachwerk, Schiefern, Kopfsteinpflaster, engen Gassen, krummen Wegen und süßen Plätzen.
Da wo ich jetzt leider nicht wohne.

Es leuchtet.
Die Stadtkirche ist während der Adventszeit und ungefähr zwei Wochen nach Weihnachten ein Leuchtturm.
Ein wunderschöner Leuchtturm, der die Entfernung zum Meer nicht so schlimm sein lässt.

Lennep.
Über das Anja sehr zu lachen hatte, "Lennep! Das klingt von vorne so ulkig wie von hinten! Pennel, hahaha!"
Tja, Anja, mit Gizpiel geht das aber auch.
Bloß ist Gizpiel nicht halb so süß.

Grundgedanken

Warum heißt es "spiegelverkehrt"?
Bedeutet das, dass der Spiegel irrt?
Oder gar, dass er es besser wissen müsste, er also bewusst falsche Tatsachen in die Welt setzt?
...Aber als ich da entlang kam, sah es doch so aus, warum sollte es verkehrt sein?

p.s.: frohen zweiten Advent. Hier gehts zum 6. Türchen.

Samstag, 5. Dezember 2009

Kongopost 20

Habe gerade diese erschütternde Mail erhalten.


Tata Mokili, jetzt habe ich ein ganz neues Problem. In Lisafa ist eine Mutter mit ihren 4 Kindern verbrannt und sie sind jetzt hier im Krankenhaus.


Sieh, wie die Mutter da liegt. Sie ist ohne Bewusstsein, weiß auch noch nichts von ihren Kindern. Nur Gott weiß, wie es weitergehen wird.
Es waren 4 Kinder. Ein Baby von 4 Monaten ist total verbrannt, ein weiteres Kind starb gleich nachdem es aus den Flammen kam. 2 andere Kinder leben und haben schwerste Verbrennungen, wie du sehen kannst.


Ich bin heute Morgen schon um 6 Uhr ins Krankenhaus gegangen, weil ich dachte, dass sie vielleicht schon alle tot sind. Aber sie leben, und ich konnte mit ihnen sprechen, obwohl sie furchtbare Schmerzen haben. Ein Kind hatte schon Hunger und wollte etwas zu trinken haben. Da will Gott sie bestimmt auch retten.
Der Arzt hat gesagt, dass sie lange behandelt werden müssen, und ich konnte ihm schon mal 135 $ geben.
Ich werde dich auf dem Laufenden halten.

In ihrer Hütte hatten sie nur eine Ipela (Palmöllampe), wie wir alle sie im Krieg benutzten. Die Lampe ist ganz offen und besteht aus einer Sardinenbüchse und einem Stückchen Lappen und dem stinkenden Palmöl. Die Mutter war sehr müde und hat sich zuerst schlafen gelegt. Die Kinder haben nicht auf die Lampe geachtet und sind später eingeschlafen. Mitten in der Nacht wird irgendwas Feuer gefangen haben.
Das war so schlimm und ging so schnell, weil Dach und Wände der Hütte nicht aus Lehm, sondern nur aus Holzknüppeln und Palmblättern bestanden, die ganz trocken waren.
Es gibt sonst niemand, der helfen könnte, da bin ich gestern schon gegangen, um mich darum zu kümmern. Sie haben auch keine eigene Kleidung mehr oder ein Bettlaken.
Ich konnte gestern nichts anderes tun, als weinen und beten.
Du würdest auch weinen, wenn du sie sehen könntest.
Wenn du aber eine Idee hast, lass sie mich bitte wissen.
Ich, Richard Iyema.

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Schließe dich an mit Beten und Weinen, und wenn du noch eine andere Idee hast oder ein paar Euro, die du nicht für Weihnachtsgeschenke brauchst, wende dich bitte dahin: gohlep (ät) web (.) de