Montag, 21. August 2017

am Kürbis den Reifegrad des Holunders feststellen

der muss wohl reif sein, der Holunder, wenn die Vögel lila kacken!
Andersrum ist das schwieriger: Ich will den Kürbis nicht so lange stehen lassen, bis der Holunder mir anzeigt, dass er reif ist…

Sonntag, 20. August 2017

#augustbreak -- I love

Jesus. grün. den Garten. das Leben. das Bergische Land. alle Jahreszeiten. Brainstorming. gutes Essen. Mittagsschlaf. meine Freunde. forsche Fahrweise. Alliterationen. die Ordnung in meinem Gehirnskasten, auch wenn sie viele Missverständnisse hervorruft. Tee und Kakao. (bitte in getrennten Gefäßen). den Vorgarten (hätte ihn sonst längst geschlossen). das Meer. Borkumaufenthalte. Pflanzen. die Unbegreiflichkeit des Daseins und das Wunder des Lebens. vieles mehr.

Samstag, 19. August 2017

In so einem Kübel geht ja nichts verschütt

In einem meiner Kübel hier am Haus waren seit Juni 2015 eine rosa Bodendeckerrose (pflegeleicht, braucht keinen Schnitt, bleibt in Kübelformat), eine lila Campanula (irgendwie hab ich fast überall welche drin, außer bei der Hortensie) und allerhand grünweißes Carex, das ich vom Friedhof mitgebracht hatte. Es wäre da sonst im Müll gelandet.
Zuerst entwickelte die Rose sich ganz prächtig, blühte, dass es eine Freude war, aber dieses Jahr ist gar nicht mehr viel passiert. Ich hab mir so gedacht, sie kann ja nicht weg sein, vielleicht braucht sie ein bisschen mehr Platz? Nimm doch mal ein bisschen Carex raus!
zum Beweis: die Rose ist noch da!
Im Garten habe ich Kübel von Inhalt getrennt.
wofür braucht ein Carex einen Kübel? Es steht auch ohne sicher da
Soviel war mir gleich klar: mit "nimm doch mal ein bisschen Carex raus" wird es nichts.

Ich fragte M., der in kritischen Fragen immer eine Antwort weiß, was er mit dem Gewüchs tun würde.
"Vierteilen", war die Antwort.
"Dazu teeren und federn?", fragte ich zurück.
"Das setzte ich als Grundwissen voraus."

Heute habe ich mal Zellteilung mit dem Spaten betrieben, was ich bei Regenwürmern zuschärfst verurteile. Bei den meisten Stauden, Gräsern und einigen anderen Pflanzen geht es ganz gut.
Siehe da! Links der Mitte die Campanula, rechts der Mitte die kleine Rose. In einem Kübel geht wirklich nichts verschütt!
Das Carex ist gevierteilt, die Rose ist herausgenommen und die Campanula gerettet. Wo die Kumpels stehen werden (auf oder neben dem Hügel, der heute ein gutes Stück gewachsen ist), entscheide ich später. Jetzt sind sie erst mal in Blumentöpfen untergebracht.
Für die Neupflanzung im Kübel hatte ich schon eine andere Rose gekooft, die in besserem Zustand ist. Wenn auch verblüht. Ist halt jetzt nicht ihre Zeit.
Und natürlich eine neue Campanula. Denk dir, Pflanzen für zuvor 2,99 auf 1,00 runtergesetzt! Bei Campanula ist das ein echtes Schnäppchen. Und Ziergras, das ich im Garten noch hatte. Das sich auf andere Weise ausbreitet.
Das vorne ist die frisierte Campanula. Sie kann sich jetzt erst mal auf die Wurzeln konzentrieren und in nem Monat neue Blüten machen.

Freitag, 18. August 2017

#augustbreak -- one regret

Zitat aus "ein Quantum Trost" in meinem Fragen+Antworten-Buch

Donnerstag, 17. August 2017

#augustbreak -- daisies

Puh, gerade rechtzeitig habe ich noch ein Foto mit Daisies, Gänseblümchen, gefunden!
auf einer Wiese in Köln am 16.Mai 2017
Um das süße Kind vor dem Ansturm der Fans zu schützen, habe ich das Foto geringfügig bearbeitet. (Würdest du das Kind kennen, würdest du auf jeden Fall sein Fan!)

Kongopost 102

Das Geheimnis des Speers.
Das ist Papa Jean, der mir die uralte Speerspitze geschenkt hat.
Er war sehr alt, wohnte zwei Dörfer weiter und gehörte zu unsern speziellen Freunden. Alle zwei bis drei Tage kam er und tauschte irgendwelche Früchte gegen Petroleum, Seife oder Geld. Er war so schrecklich mager, und sein Hauptwort war Nzala (Hunger). Dann zeigte er mir die Stelle, wo andere den Bauch haben, und ich meinte dann immer, ich könnte die Wirbelsäule durchschimmern sehen. „Ohne Bauch kannst du doch gar keinen Hunger haben“, war mein Spruch, und wir lachten dann beide.
Bevor Papa Jean gestorben ist, hat er mir den Speer gegeben und erzählt:
„Wir Baphoto-Pygmäen sind die Ureinwohner im Dschungel, und wir lebten nur von der Großwild- und Elefantenjagd. Dieser Speer hier stammt von meinem Großvater, und ich gebe ihn dir, weil du mein letzter richtiger Freund bist.

Der Speer ist breit und macht eine große Wunde. Unser Nganga-Nkisi machte früher einen Zauber mit Marihuana und Elefantenkot und verwandelte uns in Baumstümpfe oder andere Dinge. Dieser Speer hat einen sehr langen Schaft, und man versteckte ihn im Laub, direkt am Weg der Elefanten. Wenn dann die Elefanten kamen, war man ganz Baumstumpf oder so. Den letzten Elefant stach man dann ins Hinterbein. Es gab nur diese eine Bewegung, und dann war man gleich wieder Baumstumpf. Elefanten riechen und hören gut, können aber schlecht sehen. Die Herde zog dann weiter und wir folgten einige Tage, bis der Verwundete schwach und allein war. Dann machten wir ihn fertig.
Für die Kolonialherren mussten alle Leute Kautschuk oder Palmnüsse abliefern. Wir Baphoto brauchten das nicht. Wir sollten für Elfenbein sorgen und wurden dafür auch bezahlt. Aber da wirkte unser Zauber bald nicht mehr, und es starben viele Männer. Wir waren fast ausgerottet, als die Herren sagten, wir sollten damit aufhören. Der Rest unseres Stammes lebt hier im Dorf, fängt Fische und isst Maniok und Bananen.

So ist es hier auch mit dem Glauben unserer Kirche. Da war mal eine geheime große Kraft, aber irgendwann wurde der Glaube strukturiert und kommerziell gehandelt. Es entstanden Konfessionen, die kraftlos dahin siechen. Man begnügt sich heute mit Predigen, lautem Singen, Tanzen und langen Gebeten, und man denkt über alte Geschichten und über Geld nach.“
Mit meinem Glauben ist es hier oft ebenso. Ich versuche ja, ein christliches Leben zu führen – so für mich alleine. Wahrscheinlich komme ich so auch mal in den Himmel.
In Europa ist das gemütlich, aber damit ziehst du ja nicht mal einen Fisch vom Teller. So suche ich wieder nach der alten, geheimnisvollen Kraft der Kinder von Gott, und ich will mit dem Suchen niemals aufhören. . . . . . . . . . . . . Gruß, Peter. gohlep[ät]web.de

Mittwoch, 16. August 2017

#augustbreak -- favourit color

Ich habe den Aufgabenzettel verklüngelt und weiß daher nicht, wo noch unhörbare ex-französische Vokale in die Überschrift müssen.
Viele Wörter mit so unenglischen Vokalsammlungen stammen aus dem Französischen. Französisch war nämlich mal eine Modesprache in England.
Meine Lieblingsfarbe ist jedenfalls, Überraschung! grün.
Manchmal schaff ich es, nach der Buntwäsche einen ganzen Wäscheständer voll grüner Sachen zu haben. (Es gibt bei mir nur zwei Sorten Wäsche: 30°C und über 60 Grad. Würde ich mehr sortieren, kriegte ich die Maschine nicht voll oder hätte nichts mehr im Schrank.)

Ich habe mir für die verschiedenen grünen Bedürfnisse hier im Vorgarten eine Sammlung von html-codes angelegt für diese wunderschöne Mischung aus gelb und blau, denn Bloggers Standardfarbsortiment hat oft nicht, was ich brauche.
hellgrün
helleres grün
grünes grün
helles saftgrün
mitteldunkles grün
dunkles grün

Montag, 14. August 2017

#augustbreak -- vintage

das bin wohl ich: VINTAGE. Nicht mehr ganz neu, mit Gebrauchsspuren.
Heutzutage ist das ja wieder "in".

Sonntag, 13. August 2017

wenn der Gurke das Regenwasser an den Ohren rauskommt, nennt man das Guttation

Wenn der Gurke das Regenwasser an den Ohren rauskommt, sie aber keine Ohren hat, muss es ja irgendwo anders raus. Also tropft und perlt es aus den Poren am Blatt.
Der Fachmann nennt das Guttation.
Die sieht sehr hübsch aus:
Lies selbst, was Tante Wiki zum Thema Guttattion zu sagen hat.
Fürs nächste Jahr muss ich irgendeine Wassersperre bauen. Zum Glück habe ich bis dahin noch etwas Zeit, mir was auszudenken.

#augustbreak -- I crave

Ich musste erst Mathilda fragen, was "I crave" eigentlich bedeutet, mein Wörterbuch kannte es nur als "ich bitte". Ich habe genug Erfahrung von Sprachen um zu wissen, dass es für viele Dinge mehr als einen Begriff gibt. Mathilda schickte mir:
Im sich-sehnen hab ich gewisse Erfahrungswerte.
Gestern hatte ich nach drei Tagen Dauerregen trotz des nach wie vor nassen Wetters starke Gartensehnsucht und habe meine Hügelseitenbefestigung bepflanzt. Campanula und eine Maritima aus einem Kübel hier am Haus, dazu irgendson Carex-oder-ähnliches-Gras und Waldsteinia.
Da siehst du auch den neuen (möglicherweise nicht endgültigen) Standort der Kübelhortensie. (Nebenbei: Keine Pflanze steht an ihrem ganz sicher endgültigen Standort, das macht es mir leichter, irgendwas zu tun. Ich bin nämlich immer noch ziemlich entscheidungsgehemmt.)
Im Hortensienkübel sind jetzt drei verschiedene Pflanzen, eine blau, eine rosa, eine weiß, wie du hier prima erkennen kannst ☺
Die rosa und blauen Blüten habe ich abgeschnitten, sie waren schon bei trockenem Wetter viel zu schwer für die dünnen Stiele. Am "Holz" der Hortensie erkennst du ihre Qualitäterä. Aber ich habe absichtlich mindere Qualität genommen, erstens ist sie kleiner in Preis und zweitens werden meine Hortensien ja sowieso regelmäßig in Form gebracht.
Äh, Form! Das werd ich gleich noch tun, bevor ich in den Garten gehe und das selbe dem Gurkenurwald angedeihen lasse.
Der Gurkenurwald leidet nämlich an der Nässe. [Merke: es sind keine Seegurken.] Da mein Gewächshaus nur auf einer Reihe Steine steht, dringt die Regennässe dem sanften Gefälle folgend durch die Erde und demonstriert mithilfe der Gurken Guttation (ich werde ein entsprechendes Foto nachreichen).
So. Genug der Worte. I'm craving for the garden. Oder wie auch immer man das sagt.

Freitag, 11. August 2017

#augustbreak -- one wish

bei Wish denk ich immer, wenn ichs schreibe, ob da nicht noch ein h rein kommt. Whish. Könnte ja sein, he? Gibt durchaus Wörter, die an der Stelle ein h ham.
Heute gibts wieder nur einen Verweis auf schon geschriebenes. Dieses Mal nicht zum April, sondern zum November. Ich chöre das Lied immer noch sehr gerne -- wobei auch Forsters aktuelles Lied sehr gut auf mein derzeitiges Leben passt.
Kopf hoch, es wird schon gut werden, irgendwie!

Donnerstag, 10. August 2017

#augustbreak -- lavender

Wenn du deinen Lavendel zeitig nach der Sommerblüte schneidest, blüht er später im Jahr noch einmal.
Foto vom 18.November 2015 auf einem Friedhof irgendwo in Wuppertal
Die Blüte ist nicht mehr so üppig wie im Sommer, fällt aber mehr auf: dann blüht ja nur noch dein Lavendel.
Gib ihm im Herbst und im nächsten Frühjahr Kalk, das mag er.

Mittwoch, 9. August 2017

#augustbreak -- postcards

Die letzten drei Postkarten, die ich bekam, stammen alle aus Ostfriesland. Dem Um-Land, wie ich gerade erst kapiere.
Pilsumer Leuchttum, Teemuseum Norden und Ditzum. Dazwischen weilte ich auf Borkum und verschickte selbst elf Postkarten, um alle bisherigen Rekorde für einen Urlaub zu brechen. Aber na ja, es war ja kein richtiger Umlaub. Ich war ja zum arbeiten da.

Dienstag, 8. August 2017

#augustbreak -- my eyes

in dieser Frage verweise ich gern auf zuvor getätigte Aussagen.

Sonntag, 6. August 2017

Nachtrag zu: nicht radfahren bei nassem Wetter

Hier das gestern versprochene Foto von der Regenmenge:
dreiundzwanzig Liter pro Quadratmeter.
Da kann man besser ohne Fahrrad in die Dusche gehen, da gibts warmes Wasser und danach ein trockenes Handtuch.

Samstag, 5. August 2017

#augustbreak -- bicycle

Heute bin ich nicht mit dem Fahrrad gefahren.
Ich wäre klitschnass geworden.
Morgen schau ich für dich in meinen Regenmesser, wie nass (in Litern) ich geworden wäre.

Frage zum Tage 96

Ist so ein Eichhörnchen geeicht?, fragte ich mich heute, als es laut keckernd in der Blutpflaume* saß und mit Nussschalen nach dem Kater warf, der hektisch ins Gewächshaus flüchtete.

*= B. sagt, dass es eine ist. Tante Wiki erzählt Dinge über Blutpflaumen (Prunus cerasifera), die unser Baum gar nicht kann. Ich muss da mal Klarheit schaffen.

Freitag, 4. August 2017

#augustbreak -- where I live

Ich lebe, wo Kürbis und Rhabarber sich in herzlicher Umarmung ein Beet teilen.

Im Laufe der letzten Wochen habe ich auch über meinen Hügel nachgedacht und vor allem die drei Prunus laurocerasus, die zwischen Hügel und Kompostkisten stehen und die B. behalten will -- ich ergo nicht absägen darf. Alle Blätter darf ich abmachen. Um alle Blätter abmachen zu können, brauche ich da ein bisschen Platz, und der ist jetzt ziemlich gesichert.
So, du baust eine Mauer, sagt K., der neue Nachbar.
Nein, sage ich, das ist keine Mauer. Seit Mauern in Washington so en vogue sind, sind sie bei mir gänzlich aus der Mode. Das ist nur eine Hügelseitenbefestigung. Gegen Erosion und so.

Donnerstag, 3. August 2017

#augustbreak -- roses

Rosen.
rote Rose, gelbe Rose, weiße Rose, rosa Rose, schwarze Rose, langstielige Rose.
Teerose. Rumblerrose. Bodendeckerrose. Kletterrose. Edelrose. Topfrose.
Rosa canina. Rosa rugosa.
Pfingstrose. Christrose. Seerose. Stockrose. Wüstenrose. Rose von Jericho. Buschwindröschen. Rosenkohl.
Rosenschere. Rosendünger.
Rosenspinner. Rosenfedermotte. Rosenzikade. Gemeiner Rosenwickler.
Rosenduft. Rosenöl. Rosenwasser. Rosenholz.
Rosamunde. Rose Ausländer. Rosa Luxemburg. Rosi Mittermaier. Rosa hat den Blues.
keine Rose. Doch eine Rose. Intelligente Rosen. Neurosen.
Rosen, Tulpen, Nelken, alle Blumen welken. Eilet zu blühn! New York, Rio, Rosenheim. Rosige Zeiten. Rosa Brille. Auf Rosen gebettet. Keine Rose ohne Dornen. Rosenkranz. Lippische Rose. Windrose. Gürtelrose. Rosenmontag. Der Name der Rose. Dornröschen, Schneeweißchen und Rosenrot. Rosenstolz. Rosenkavalier. Rosenkriege. Die Roten Rosen. 1 Rose = 20 Stück Schollen. Salvia Nemorosa? Heterosexuell.
rosiges Brainstorming.
und jetzt das Ganze in blau!

Mittwoch, 2. August 2017

#augustbreak -- gold

Gold!!!
Montag und heute war ich voll im Goldrausch.
Nicht zufällig nennt man es das Ackergold.
Während der ersten Hälfte der Ernte hatte ich ein ernte-untypisches Lied im Kopf, das aber thematisch doch ganz gut passt:
Glück auf, glück auf! Der Steiger kommt … Ich habs absichtlich nicht verknüpft, du kannst es selber suchen, wenn du es hören willst.

Beetstreifen mit deutlich sichtbaren Vorher-Nachher-Unterschied:
Gleich neu eingesät. Phacelia.

Dienstag, 1. August 2017

#augustbreak -- morning

Wie ich gestern so über den Unterschied zwischen morgen und Morgen sinnierte -- auf englisch tomorrow und morning, fiel mir ein, dass sich mal einer von den Scorpions ein englisches Pseudonym zugelegt hatte, weil sein deutscher Name wohl zu uncool gewesen war. Das war lange vor dem Sommermärchen von 2006 und wer eine Deutschlandfahne miführte, war vermutlich ein Nazi.
Dieser eine Scorpion nannte sich Tom Morrow, weshalb es mir gestern einfiel.
Drum kriegst du am heutigen MORGEN mein Lieblingslied der Band (neenee, eins der vielen), es ist von 1984. Damals hatte ich keine Ahnung von sowas, ich war acht.
Das ist das Offischel Widdio zum Lied.
Hier noch eine etwas neuere Version, man erkennt es auch an den Frisuren.
Und den Klamotten. Und den Gesichtern.