Mittwoch, 18. Dezember 2013

Wer Ohren hat zu hören

Da ich die Erfahrung gemacht habe, dass auch Lebewesen und Dinge ohne Ohren hören können, was man ihnen sagt, habe ich dem Schefflerus Arboriculum gestern die Konsequenzen seines Tuns erklärt.
Das hörte sich in Etwa so an:

Jetzt pass mal gut auf, mein grüner Freund und Wohnungsgenosse!
Wenn du weiter so unzufrieden aussiehst und mir nicht sagst, was los ist und deine Blätter einrollst, als bräuchtest du Luftfeuchtigkeit und dabei sprüh ich dich jeden Tag an und deine Blätter wegwirfst, als wäre Herbst, dann schmeiß ich dich raus.

Das alles tut er nämlich seit Mitte Oktober. Mindestens.
Gucken wir mal, ob ers verstanden hat.

Kommentare:

  1. Schau doch mal, ob der Pflanzendoktor dir helfen kann.

    http://www.zimmerpflanzendoktor.de/bestimm.htm

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  2. ich weiß, was das Bäumchen hat.
    Es ist ja auch schon seit Mitte Oktober in Behandlung.
    Nur find ich, so langsam könnte es besser werden und das Bäumchen nicht mehr ganz so unglücklich aussehen.
    Das macht mich nämlich auch unglücklich!
    (Die Ansprache war eine Methode von vielen. Allerdings die letzte. Alles andere wäre inkonsequent.)

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  3. Es wäre ja auch reichlich herzlos, Mitte Oktober festzustellen, das Bäumchen ist krank, und dann die ganze Zeit nichts zu tun außer täglich Wasser zu versprühen (wobei das nicht schlecht ist) und dann im Dezember so eine Ansprache zu verfassen.

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Nur Mut. So ein Kommentarfeld beißt nicht.