Mittwoch, 10. Juli 2013

Lies noch mal genau, was da steht!!

Nein, ich verleihe meinen Garten nicht an Analphabeten!!!
Nichts gegen Analphabeten, die wenigsten wollen es sein und schon gar wollen sie nicht auffallen. Und ich gönne es auch allen, einen Garten zu haben.

In den letzten Wochen bin ich derart oft wegen der Schilder an meinem Auto und diversen anderen Stellen auf den Garten angesprochen worden, den ich ja verschenken, vermieten, verpachten oder verkaufen möchte, dass es mir jetzt einfach mal reicht.

Ich !suche! ein Gartengrundstück in Lennep, gerne auch verwildert, zur freien gärtnerischen Entfaltung.
Ich habe keins, das heißt, ich kann keins hergeben. Nein, man kann es sich nicht angucken. Man kann keinen Wohnwagen darauf stellen. Man kann keine Hühner darauf halten und auch kein Gemüse darauf anbauen. Nein, es ist nicht an der Autobahn. Und es ist auch nicht in der Laubensiedlung Rechtwinkelland. Es ist schön, dass Sie mich deswegen anrufen. Ach, Sie suchen auch eins? Ja, sehnsema, so ein Garten ist doch was Feines, aber da kann man nichts machen.

Manchmal will ich die Leute echt packen und schütteln und sie mit der Nase in den Buchstabensalat stoßen, den sie da anrichten. Ich nehm die Schilder jetzt alle ab. Das bringt so gar nichts, außer, dass es mich aufregt, und einen Garten krieg ich so auch nicht.

Der Ausruf aus der Titelzeile gehört übrigens meinem Vatter, er hat alle Rechte dran und die Linken auch. Er war und ist Lehrer, und was glaubst du, können seine Kinderchen auswendig?

Kommentare:

  1. mir würde da ein Spruch einfallen, den ich auch sehr häufig hören durfte. Der gilt nicht nur für Lehrers Kinder ;o)
    Der hat aber noch einen Nachsatz. Kennste den?

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  2. Statistikfreund11. Juli 2013 um 09:43

    Werdense bitte etwas genauer, Frollein Osculinchen. Frau Vorgarten hat mindestens ein Fragezeichen im Gesicht.

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  3. Lehrers Kinder, Müllers Vieh... ;o)

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  4. geraten selten oder nie.
    Dafür musste ich gerade guhgeln, denn ich hab ihn nicht zu hören gekriegt.
    Ich meinte da oben auch eher die Sprüche, die unser Vatter ständig rausgehauen hat, und natürlich reichlich Beamtenwitze.

    Was ist der Unterschied zwischen Gott und einem Lehrer?
    Gott weiß alles. Der Lehrer weiß es besser.

    So Kram.

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  5. Das Schicksal schlägt manchmal erbarmungslos hart zu.
    Gut wenn man rechtzeitig ausweichen kann.

    Weisheiten:
    Die Lehrer haben morgens recht und nachmittags frei.
    Der beste Teilzeitjob, den es gibt.

    Gruß Vatter

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  6. Ehrfurchtimizer23. Juli 2013 um 18:40

    UI! Vorgärtnerin? *pssst* hat hier über mir Ihr eigener Herr Vatter gesenft? Ich erstarre in Erdbeerwurscht! Von IHM hörte man bisweilen nur, oder las Anekdötchen in Ihrem Blog...

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Nur Mut. So ein Kommentarfeld beißt nicht.