Mittwoch, 2. März 2011

Spuren

Oft werde ich gefragt, wie diese Dialoge mit Gott zustande kommen.
Woher ich weiß, was Gott so genau zu mir sagt.
Wie ich überhaupt sicher sein kann, dass er das ist, der mit mir redet.
Und wie ich auf die Idee komme, dass Gott ironisch sei. Oder Gegenfragen stelle.
Und so weiter.

Ich habe als Kind ein Buch gehabt, in dem u.a. erklärt wurde, wie ein Hund Spuren „liest“.
Dabei war eine schematische Darstellung, etwa so:
Jede bunte Spur steht für ein anderes Lebewesen, ob Mensch oder Tier. Jedes hinterlässt seine ganz eigenen Abdrücke. Wir sehen das nur auf Schnee oder Sand, der Hund nimmt es immer wahr. Wenn er die Spur der roten Dreiecke verfolgen will, lässt er sich durch die blauen Vierecke nicht ablenken.

So ungefähr sieht es auch in meinem Kopf aus.
Und dann weiß ich, welche Spuren von mir sind und welche von Gott.

Kommentare:

Nur Mut. So ein Kommentarfeld beißt nicht.