Sonntag, 15. November 2009

Luchtenberg

Das hier hab ich gestern in meinem Clompjuter gefunden, als ich was anderes suchte.
Nix für ungut!!




Ich fuhr so gemütlich über Land
und blickte rechts
und blickte links
und wenig geradeaus
da sah ich im Sonnenschein die Welt daliegen.
Morgendlich
wie frisch gewaschen
gut gelaunt die Augen blinkend
Nebelschwaden zwischen oktoberbunten Bäumen
Wiesen in grün und Sonnengold
Pferde darauf, schmutzig und golden beschienen
und dachte, die sei ein Traum.
Ein traumschöner Traum,
ein goldbeschienener Traum,
und der Wecker klingelte, ich mußte aufwachen,
weil die nächste Kurve nahte.
24. 10. 2001



Und wer mit "Luchtenberg" was anfangen kann, weiß auch, warum es geschickter ist, in dieser Kurve nicht zu träumen....

2 Kommentare:

  1. ...Ich hab das nämlich jetzt endlich begriffen, wie man das Foto an den einen und den Text an den anderen Rand bringt.
    Deswegen musste ich das hier dringend mal vorzeigen.

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  2. Dit bringt ne Saite in mir zum Klingen...jetzt mal ehrlich, find ich schön. Als ich den Text las und so Adjektive wie "oktoberbunt" und "Sonnengold" erinnerte ich mich grad an eine Fahrradtour entlang der Mosel von Koblenz nach Trier... Ging über mehrere Tage und fand auch in einem goldenen Herbst statt...ich fahr mal weiter...

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Nur Mut. So ein Kommentarfeld beißt nicht.