Freitag, 29. Juni 2012

Feststellung des Tages

Die deutsche Nationalmannschaft ist der FC Bayern Europas.
Toll gespielt, aber zum Titel reichts nicht.

8 Kommentare:

  1. Statistikfreund29. Juni 2012 um 14:00

    Mit dieser EM bin ich fertig.
    Was bringt die beste Statistik, wenn die Fußballer dann doch ganz anders spielen?
    Pah, Angstgegner!
    Ich hab jedenfalls keine Angst vor den Italienern!
    Was erlaube...?!

    Der einzige Trost ist, dass die Tippstatistik der EM weit über dem Bundesligatipp-Schnitt liegt.

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  2. grübel, grübel, irgendwo hat sie Recht, die Frau Vorgarten. Traurig, aber wahr. Oder haben sie uns nur ausgetrickst die Italiener?

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  3. Ich habe gestern kein gutes Spiel der deutschen Manschaft gesehen. Nach dem 0: 1 war diese total desorientiert und planlos. Das problem hat Mehmet Scholl nach dem Spiel gut auf den Punkt gebracht: die deutschen Spieler sind alle so glattgeschliffen, so well-balanced durhc irgendwelche Positive-Vibrations-Coaches das es kein Bumms mehr inne Pinne gibt. Vor lauter: Daumen-hoch-toller-Schuß (auch wenn die Flanke meilenweit am Daumen-Hoch-Jubler vorbeipfiff) und WIR SIND EIN TEAM-Trallala geht das Feuer flöten. Mal wieder so ein brachial Spieler mit Ecken und Kanten, ein paar Konflikte im Team die dann auf dem Platz ausgetragen werden- das wäre so schön. Aber- wir lächeln das weg;)

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  4. Budist:
    Mehmet Scholl.
    Der ganz große Fußballexperte.
    Hör mir bloß mit dem auf.

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  5. Sie lesen selektiv, Vorgärtnerin. Töte den Boten, die Botschaft ist im Kern wohl richtig, meine Gutste!

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  6. Aha. Selektiv.
    Wenn DU meine Texte nur bruchstückweise liest, ist das aber erlaubt, he?

    Und auch nach diesem sanftverbalen Rüffel teile ich Deine Meinung nicht.
    Ausdrücklich.
    Denn Mannschaftssportarten zeichnen sich nun mal dadurch aus, dass die Mitspieler mit-spielen.
    Es geht um den Zusammenhalt.
    Frankreich, Holland, Ukraine, Kroatien, Schweden - alles Teams mit Reibereien, mit kantigen Typen, mit Konflikten und so weiter - alle frühzeitig nach Hause geschickt.
    Die Gleichung geht nicht auf.
    Kantige Typen kommen nicht automatisch weiter im Teamsport.
    Im Umkerhschluss: nur weil die Burschen allesamt auf Harmonie gebürstet waren, haben sie nicht verloren.
    Das hat ganz andere Ursachen.
    Und ich gehe auch davon aus, dass man an Leuten wie Reus, Khedira und Co noch nicht viele Kanten finden konnte, weil sie u.a. noch sehr jung sind.
    Du hast mit Anfang zwanzig auch noch nicht so polarisiert wie heute.

    Im Übrigen habe ich kein Interesse, den Böten zu toten.
    (btw: isser angekommen? Rg. gez.?)

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  7. Zusammenhalt kann aber durchaus auch aus Konflikten entstehen. Auf dem Platz ist auf dem Platz-da wird natürlich als Mannschaft gefightet, aber nicht um den Preis der totalen Selbstverdünnisierung einen Teamgeist heraufbeschwören-davon ist meine Rede. Isch habe doch auch mal lange Basketball gespielt, nur weil ich Zoff(aus welchen Gründen auch immer) mit meinem Teamkollegen habe, spiele ich doch dem nicht NICHT den Ball in einer entscheidenden Situation zu---das Mannschaftsziel steht doch da drüber. Aber krachen muss es auch mal ...egal, ich hab sowieso recht. Und ich polarisier jawohl nicht, gumma lieber den Stylistiker an.

    P.S. Iss angekommen. Rg. gez. Kriesch isch jetz noch ne Tasse oder wie?

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  8. Na sicher kann Zusammenhalt aus Konflikten entstehen. Sprichwörtlich ist ja "zusammengerauft".
    Aber das ist nicht der einzige Weg, Zusammenhalt zu erzielen.
    Wir zwei beide mussten uns auch nicht erst prügeln, oder?
    jajaja, das ist ganz was anderes.

    Wenns hier übrigens darum geht, dass Du sowieso Recht hast, sag ich dir: ab in die Pommesbude. Hier ist der Vorgarten, hier hab ich Recht.
    (Ja, Du kannst durchaus nen Konflikt mit mir kriegen, wennze willz.)

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Nur Mut. So ein Kommentarfeld beißt nicht.