Montag, 30. April 2012

mein erstes Mal


Eigentlich wollte ich davon erzählen, was ich letzten Herbst geschenkt kriegte und seitdem kein einziges Mal ausprobieren konnte, weil ich erst keine Zeit hatte (Stichwort GmbO) und dann das Wetter nicht war und dann auch die Jahreszeit nicht mehr.
Das Dings, das ich geschenkt kriegte, ist eine FORSTSENSE.
Ja, genau die, die ich so oft bei meinen wilden Forstkerlen ausgeliehen habe. Die hab ich geschenkt bekommen!!

Und ich wollte davon erzählen, wie ich sie also zum ersten Mal selber geschärft habe. So was ist ja der Erwähnung wert. Alte Kulturtechniken und so, ne? Bis dahin habe ich nur ein paar Mal zugesehen, wenn das erledigt wurde.
Aber, ganz ehrlich, Sense schärfen, das ist kein Akt. Das geht fix. Und man hat keine Hand frei, um das ganze fotografisch festzuhalten. Sonst geht's nicht fix, sondern schief, und das will ja keiner.

Aber dann! Dann gab es doch noch was, das ich das erste Mal tat.
Nämlich tat ich das erste Mal seit Ende der GmbO was mit Holz und Bohrer und Säge und so.
Und das ist tatsächlich der Erwähnung wert.
Ich hab was gebaut, nicht sehr hübsch, aber sehr zweckmäßig. Aus Sperrholz, das ich noch da hatte. Immer gut, Holz im Haus zu haben.
breite Seite
schmale Seite
metrisch muttrig
Ein Blattschutz für die Sense!
(ebenso natürlich ein Schnittschutz fürs Transportmittel...)

Und wie kam ich drauf, das heute zu machen?
Tja. Nachbar 1 mähte Rasen, Nachbar 2 mähte Rasen, Nachbar 3 mähte Rasen. Ein Höl-len-lärm.
Und ich dachte an nichtmotorisierte Gartengeräte.
Übrigens ist die Bohrmaschine das einzige motorisierte Gerät, das mir bei der Herstellung half. Vier Löchlein. Japansäge is' goil.

2 Kommentare:

  1. Ich ziehe meinen Hut und fürchte mich. Beides gleichzeitig. Vorgärtnerin, dau hast watt druff!

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  2. Nanana, lass den Hut mal auf, sonst gibts womöglich ne rote Birne.
    Aber danke für die Blumen. :-)

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Nur Mut. So ein Kommentarfeld beißt nicht.