Montag, 11. Juli 2011

Frau Vorgarten war wieder unterwegs.

Ich habe das Land in seiner Tiefe
und Weite erforscht
sozusagen war ich da, wo die Wege sich treffen
am Nabel der Welt
(Ich habe ein paar Buchstaben verschoben.)
Ich habe gesehen, wie ein Bach
und ein Flüsschen sich vereinen
und weil keine Brücke kam, habe ich das kältere Gewässer von beiden kurzerhand (besser gesagt, kurzerfuß) durchquert - an einer flachen Stelle ein paar Kilometer oberhalb des Zusammenflusses
und was da so rot leuchtet, sind meine Füße beim Auftauen.
Ich habe Natur
und Kultur entdeckt
und diverse Baudenkmäler

...und man sollte es kaum glauben: das schönste aller Baudenkmäler ist in dieser Sammlung gar nicht abgebildet.
Wo war ich?

_____________________
ach, übrigens: das ist der Eintrag Nummer 1177. Ich find die Zahl toll. Noch dazu, weils der 11.7. ist.

12 Kommentare:

  1. ich würd mal sagen, du warst dort wo der Gold-Esel steht....
    ich würd mal sagen, du warst dort wo der Dom steht, der garkein Dom ist....


    ich würd mal sagen, du warst H I E R

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  2. ach ja, die Ortskundigen. Die kann man mit ein bisschen Buchstabenverschieben nicht aus der Ruhe bringen.
    Die Ortsangabe stimmt übrigens nur zur Hälfte, weil ich dieses kalte Gewässer ja ein paar km flussaufwärts durchquerte. Oberhalb Schöllerhof, da wo die alte Pulvermühle war.
    Sehr urig. Davon ist das letzte Bild.
    Du warst wohl noch nicht da, he?

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  3. Statistikfreund12. Juli 2011 um 11:18

    könnten Sie wohl noch erklären, warum das Gewässer so kalt ist?
    da ist ja keine Gletscherschmelze oder sowas im Gange.

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  4. das liegt daran, dass die DHÜNN, so heißt das Gewässer, ein paar wenige km noch weiter flussaufwärts ihrer großen Talsperre entspringt. Da wird allerdings kein Oberflächenwasser entnommen, sondern welches vom Grund der Talsperre, was wiederum der Grund ist, warum es so kalt ist.
    Die Dhünn ist dort das kälteste Fließgewässer in weitem Umkreis.

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  5. Das Gewässer sieht aus wie bei uns....


    übrings habe ich heute einen extra beitrag für dich gemacht. mit extra vielen bildern...:)

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  6. ich war länger schon nicht mehr H I E R oder D O R T. Und noch viel länger habe ich d i e s e n Waldabschnitt nicht mehr betreten. An manche orte hat man einfach keine glücklichen Erinnerungen, auch wenns schöne Orte sind...

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  7. ach du je, das klingt nach einer schweren Kindheit und/oder Jugend...

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  8. Statistikfreund12. Juli 2011 um 16:55

    noch eine Frage von mir:
    warum ist der Dom denn gar kein Dom? Er heißt doch überall so.

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  9. schön, Vorgärtnerin und Stratosphäriker, wie ihr euch so die Bälle zuspielt..warummen issen der Dom kein Dom?

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  10. Stratosphäristiker12. Juli 2011 um 23:04

    Das frag ich den Herrn von unter der Ulme!!
    schließlich hat er damit angefangen.

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  11. Herr von unter der Ulme13. Juli 2011 um 08:29

    Der Dom ist ursprünglich eine Abteikirche. Die Abtei gab aber mehr Geld aus, als sie eingenommen hat und so folgte was folgen muss, die Abtei war pleite und so wurde alles verkauft. Nach einigem hin und her mietete schließlich eine Chemiefabrik das Kirchengebäude um darin "Berliner Blau" zu produzieren. Dann passierte halt das was passieren kann, in der Chemiefabrik gab es einen Unfall, der den Großteil der Kirche(Münster) zerstörte.
    Dann gründete sich 1847 ein Dombauverein mit dem Ziel die Kirche(Münster) wieder aufzubauen. Die Kirchen(Münster)ruiene wurde in dieser Zeit dem Preußischem Staat geschenkt und so kam es das der König Friedrich Wilhelm III den Wiederaufbau wesentlich (zu 70%) finanzierte. Da der König aber die Förderung der evangelischen Kirche sehr am Herzen lag, wurde der Wiederaufbau der Kirche(Münsters) an die Bedingung geknüpft das der "Dom" beiden Konfessionen zur Verfügung stehen muss. Was bis heute ja auch so geblieben ist.

    Der Name des Altenberger Doms kommt aus der damaligen Umgangssprache und ist genau genommen nur der Name eines Münsters.

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  12. @Frau Vorgarten
    Meine Kindheit war nicht schwer, aber diese scheinbar endlosen Spaziergänge.........
    (weil man ging ja zu Fuß bis in diesen Wald, und du ahnst wahrscheinlich auch wie es wieder zurück ging und welchen berg man dann hoch musste....)

    was meine Jugend betrifft - wobei man dann Jugend erstmal genauer definieren müsste - hat mit dem Wald nichts zu tun. ;-)

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Nur Mut. So ein Kommentarfeld beißt nicht.